6 Tipps für Ihre psychische Gesundheit in Krisenzeiten

Illustration Blumenstrauss

Psychische Gesundheit ist gerade in Krisenzeiten äusserst wichtig. Sie hilft uns Ruhe zu bewahren und widerstandsfähig zu bleiben. Nachfolgend finden Sie 6 hilfreiche Tipps für Ihre Gesundheit während Krisenzeiten, wie wir sie etwa mit der Coronapandemie oder dem Krieg in der Ukraine derzeitig erleben.

1 Bleiben Sie in Kontakt
Nehmen Sie sich Zeit, um sich mit Freunden und Familie auszutauschen. Reden Sie über Ihre Ängste und Gefühle. Dies kann Ihnen helfen, Stress abzubauen und alltägliche Hürden besser zu meistern. Unterstützung von Ihren Mitmenschen kann Trost und Sicherheit spenden. Auch wenn Sie anderen Personen in Ihrem Umfeld helfen, kann sich das positiv auf Ihre psychische Gesundheit wie auch auf jene des Empfängers auswirken.

2 Täglichen Routinen und Selbstfürsorge
Selbstfürsorge hat in Krisenzeiten einen hohen Stellenwert. Dieses bedeutet auch, sich um Dinge zu kümmern, welche man kontrollieren kann und weniger um solche, welche man nicht kontrollieren kann
Behalten Sie, wenn möglich, Ihre tägliche Routine bei: genügend Schlaf, gesundes Essen, erfüllende Aktivitäten. Schaffen Sie einen Alltagsablauf, der Ihr Wohlbefinden und Ihre psychische Gesundheit an erste Stelle setzt. Aktivitäten wie Meditieren, Sport oder ein Spaziergang können sich positiv auf Ihre Gedanken und Gefühle auswirken und zu Entspannung führen.

3 Nehmen Sie sich Zeit, um mit Ihren Kindern zu sprechen
Ebenso wichtig wie für Erwachsene ist es auch für Kinder von grosser Bedeutung mit unsicheren Zeiten umgehen zu können. Informieren Sie ihre Kinder so, dass sie es verstehen können und beantworten Sie genauso alle Ihre Fragen. Seien Sie unterstützend, hören Sie sich ihre Sorgen an und bieten Sie ihnen viel Fürsorge, Unterstützung und Aufmerksamkeit. Vermitteln Sie ihren Kindern, dass sie in Sicherheit sind und dass es ok ist, durcheinander zu sein.
Zeigen Sie Ihren Kindern, wie Sie mit Stresssituationen umgehen, so dass sie gemeinsam handeln können.

4 Schränken Sie Ihren Newskonsum ein
Informiert zu bleiben ist durchaus wichtig. Versuchen Sie aber ständigen Konsum von News zu vermeiden. Das fortwährende Lesen, Sehen und Hören von Nachrichten kann zu Stress- und Angstgefühlen führen. Setzen Sie ihre persönliche Grenze und entscheiden Sie, welche Menge an Nachrichten und über welche Plattform Sie diese konsumieren wollen. Stressreduzierend ist auch das Abschalten von automatischen Benachrichtigungen.

5 Geben Sie Ihren Gefühlen Raum
In der aktuellen Situation ist es nicht ungewöhnlich, Gefühle wie Angst, Überwältigung oder Stress zu erleben. Nehmen Sie sich Zeit, um diese Gefühle zu betrachten, festzuhalten und auszudrücken. Zum Beispiel in Form eines Tagebuchs, Meditation oder einem Gespräch mit anderen.

6 Holen Sie sich professionelle Hilfe
Wenn Sie sich mit der aktuellen Situation überfordert fühlen, holen Sie sich professionelle Hilfe. Die UPK Basel unterstützen Sie gerne.
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Notfallkontakt

Erwachsene:

Zentrale Aufnahme und Notfall Psychiatrie (24h täglich)
Universitäre Psychiatrische Kliniken (UPK) Basel
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Tel. +41 61 325 51 00