Kinderpsychiatrische Abteilung (KPA)

Die Kinderpsychiatrische Abteilung (KPA) ist eine Einrichtung der Klinik für Kinder und Jugendliche, die über 8 stationäre und 2 teilstationäre Behandlungsplätze verfügt.

Zielgruppe

Die KPA behandelt Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren mit psychischen Beeinträchtigungen, wie zum Beispiel:

  • Trennungsschwierigkeiten, Ängste
  • Essstörungen
  • Hyperaktives Verhalten (ADHS)
  • Impulsstörungen, Aggressionen
  • Entwicklungsverzögerungen und -störungen
  • Enuresis (Einnässen)/Enkopresis (Einkoten)
  • Psychisch bedingte schulische Probleme

Behandlungskonzept

Die KPA verfolgt ein interdisziplinäres, milieutherapeutisches Behandlungskonzept, bei dem das Behandlungsteam (Therapie, Pflege/Sozialpädagogik, Schule) die Kinder durch die Behandlung begleiten. Wir arbeiten mit Freiwilligkeit und Motivation, d.h. sämtliche Behandlungsmassnahmen setzen die Beteiligung der Kinder und das Einverständnis der Sorgeberechtigten voraus. Der milieutherapeutische Rahmen lässt Spielraum, auf die individuellen Grenzen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Kinder und ihrer Familie einzugehen. Die Klärung des Auftrags mit gemeinsamer Zielvereinbarung stellt das Kernstück der Behandlung dar. Die Behandlung selbst verläuft in drei Phasen: Diagnostik, Therapie, Austrittsplanung.

Diagnostik

  • Erhebung der Vorgeschichte des Kindes und seiner Familie
  • Testpsychologische Untersuchungen und medizinische Abklärungen
  • Kennenlernen und Beziehungsaufbau, um die Fähigkeiten und Ressourcen aber auch die Belastungen der Kinder und ihres Umfeldes besser zu verstehen

Therapie

  • Milieutherapeutische Gestaltung und Strukturierung des Alltags
  • Internes Schulangebot, das schulische Ressourcen ermittelt und fördert Psychotherapie einzeln und in der Gruppe (soziales Kompetenztraining) sowie Videointerventionstherapie
  • Regelmässige Familiengespräche mit therapeutischen und pädagogischen Mitarbeitern
  • Zusatztherapien (Psychomotorik und Musiktherapie)

Austrittsplanung

Bei der Vorbereitung des Austritts steht im Vordergrund, dass die Kinder und ihre Familien auf die Zeit nach dem stationären Aufenthalt vorbereitet sind. Dazu gehört:

  • Die Beziehung zwischen Kind und Familie ist gestärkt oder geklärt, eine Rückkehr in die Familie oder eine Platzierung ist vorbereitet.
  • Die schulische Situation ist geklärt und aufgegleist.
  • Die soziale Reintegration wurde gefördert.
  • Bei Bedarf ist eine ambulante Einzeltherapie oder Familienunterstützung aufgegleist.
  • Wenn eine Fremdplatzierung Teil des Behandlungsauftrages war, so sind die dortigen Strukturen und Bezugspersonen dem Kind und seinen Eltern bekannt.

Weitere Informationen zu den Angeboten der KPA finden Sie hier.

Christopher Kahmen, Mag.-Phil.

Pädagogischer Leiter DTK

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