Neue Studie: Verlaufsnotizen weisen auf sich anbahnende Eskalation hin

Anhand der Notizen, welche die betreuenden Fachkräfte über Psychiatriepatienten anfertigen, lässt sich eine drohende Zwangsmassnahme bereits im Voraus erkennen – möglicherweise auch durch automatisierte Textanalyse.

Das berichten Forschende der Universität Basel und der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel im Fachblatt «Frontiers in Psychiatry».

Bereits heute kommen verschiedene Mittel zum Einsatz, um ein Gewaltrisiko frühzeitig zu erkennen und so die Möglichkeit zur Deeskalation zu schaffen. Jedoch sind diese Mittel nur in bedingten Massen zuverlässig.
Durch die Analyse der Verlaufsnotizen konnten die Forscher zeigen, dass die im Vorfeld einer Zwangsmassnahmen die Notizen des Personals umfangreicher wurden und mehr emotional besetzte Wörter benutzte. Zudem wiesen auch häufig benutzte Wörter oder Verhaltensnotizen auf die zukünftige Eskalation hin

Weitere Informationen zu den neuen Erkentnissen

Originalbeitrag von Clara Stepanow, Jefim Stepanow, Marc Walter, Stefan Borgwardt, Undine E. Lang, Christian G. Huber:
Narrative Case Notes Have the Potential to Predict Seclusion Three Days in Advance: A Mixed-Method Analysis

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