Angehörigenberatung
Unterstützung für Angehörige von Menschen mit einer psychischen Erkrankung
Eine psychische Erkrankung betrifft nicht nur die erkrankte Person selbst, sondern auch ihr Umfeld. Angehörige sind oft eine wichtige Bezugspersonen und leisten einen zentralen Beitrag zur Bewältigung der Situation.
Gleichzeitig kann die Situation belastend sein und viele Fragen aufwerfen. Die UPK Basel unterstützt Angehörige mit Beratung, Information und Austauschmöglichkeiten.
Bitte beachten Sie, dass wir aus Gründen des Datenschutzes nur dann Auskünfte zum Behandlungsverlauf erteilen dürfen, wenn die Patientin oder der Patient die behandelnden Fachpersonen von der Schweigepflicht entbunden hat.
In Einzel- und Familiengesprächen können Sie Ihre persönliche Situation besprechen, Fragen klären und gemeinsam mit Fachpersonen individuelle Lösungen entwickeln. Sie können sich gerne jederzeit an das Behandlungsteam wenden.
Sie als Angehörige sind uns wichtig. Wir (Mitarbeitende vom Sozialdienst) nehmen Ihre Anliegen auf und beraten Sie gerne kostenlos in Ihren Fragestellungen. Wir unterliegen der Schweigepflicht. Wo gewünscht, werden wir Sie über Unterstützungsmöglichkeiten und Angebote informieren und gegebenenfalls weitervermitteln.
Telefonsprechstunde: +41 61 325 50 70, montags von 16 bis 17 Uhr und dienstags von 8 bis 9 Uhr.
E-Mail Beratung: angehoerige@upk.ch (Antwort innerhalb von 3 Werktagen)
Das Walk-In-Angebot der Stiftung Rheinleben bietet Angehörigen psychisch erkrankter Menschen eine unkomplizierte Anlaufstelle ohne lange Wartezeit.
Auch wenn die betroffene Person nicht in der UPK Basel behandelt wird, können Sie sich mit Fragen oder Unterstützungsbedarf an die Stiftung Rheinleben wenden.
In Gruppenangeboten erhalten Sie Informationen zu psychischen Erkrankungen und können sich mit anderen Angehörigen austauschen. Zusätzlich gibt es eine Gruppe für Angehörige von Menschen mit einer psychotischen Störung. Informationen zur Teilnahme erhalten Sie beim Behandlungsteam.
Selbsthilfegruppen bringen Menschen zusammen, die ähnliche Erfahrungen teilen. Die Gruppen organisieren sich selbst, arbeiten ohne professionelle Leitung und basieren auf Freiwilligkeit, Gleichberechtigung und Vertraulichkeit.
Der Kontakt mit Menschen in vergleichbaren Situationen kann entlasten, neue Perspektiven eröffnen und dabei unterstützen, eigene Bewältigungsstrategien weiterzuentwickeln.
Passende Selbsthilfegruppen finden Sie über das Zentrum Selbsthilfe. Dort erhalten Sie auch eine persönliche Beratung. Häufig ist ein unverbindlicher Besuch einer Gruppe möglich.
Kontakt Zentrum Selbsthilfe
+41 61 689 90 90, mail@zentrumselbsthilfe.ch
Kontakt Selbsthilfegruppe für Angehörige der Stiftung Rheinleben
+41 61 686 92 22, anlaufstelle@rheinleben.ch
Die Koordinationsgruppe Angehörige organisiert regelmässig Vorträge mit Fachpersonen zu psychischen Erkrankungen und Themen rund um die Rolle von Angehörigen. Zur Koordinationsgruppe gehören neben der UPK Basel auch die Psychiatrie Baselland, die Stiftung Rheinleben, die Medizinischen Dienste Basel-Stadt und das Amt für Gesundheit Baselland, Sonnenhalde, VPB..
Aktuelle Termine finden Sie unter Veranstaltungen.
Stiftung Rheinleben
Die Stiftung Rheinleben bietet eine Anlaufstelle für Angehörige und Kinder psychisch erkrankter Menschen. Die Anlaufstelle begleitet auch Kinder von psychisch erkrankten Familienmitgliedern.
Institut Kinderseele Schweiz
Das Institut Kinderseele Schweiz ist ein Online-Beratungsangebot. Es ist spezialisiert auf die Situation von Kindern psychisch erkrankter Eltern. Beraten werden Fachpersonen, Eltern und Angehörige.
Abteilung Sucht des Kantons Basel-Stadt
Der Kanton Basel-Stadt bietet Beratungen für Angehörige von Patientinnen und Patienten mit Suchterkrankungen an.
Netzwerk Angehörigenarbeit Psychiatrie
Das Netzwerk bietet Unterstützung für Angehörige und Fachpersonen.