Essstörungen treten bei Mädchen und Frauen deutlich häufiger auf als bei Jungen und Männern. Auf zehn betroffene Jugendliche oder Frauen kommt etwa ein Jugendlicher oder Mann. Warum das so ist, erklärt Prof. Gertraud Gradl-Dietsch, Direktorin der Klinik für Kinder und Jugendliche (UPKKJ) und Expertin für Anorexia nervosa, im neusten UPK-Wissenspodcast «Frau.Psyche».
Pubertät, Hormone, Geschlecht
Häufig beginnen Essstörungen in der Pubertät. Körper und Hormonhaushalt verändern sich in dieser Lebensphase grundlegend. Daneben können verschiedene weitere Faktoren eine Rolle spielen – etwa das Bedürfnis nach Kontrolle, Veränderungen des Essverhaltens sowie kulturelle Einflüsse und soziale und digitale Medien.
Hier geht's zum UPK-Wissenspodcast «Frau.Psyche» 3/26: «Gender in der Psychiatrie – über die Dynamik von Essstörungen».
Foto Gertraud Gradl-Dietsch (Bildnachweis: UPK)
Visual Folge 3 «Frau.Psyche» (Bildnachweis: UPK)