Ist es möglich, mit der psychoaktiven Substanz Dimethyltryptamin (DMT) Symptome einer Depression zu mildern? Dieser Frage geht ein Forscherteam um PD Dr. Felix Müller in ihrer neuen Studie «DMT4D» an den UPK Basel nach. DMT ist ein natürlicher Wirkstoff und entfaltet seine halluzinogene Wirkung durch die Aktivierung von Serotonin-Rezeptoren. Für die Studie wird DMT teils unter einer Kurznarkose (mit Propofol) verabreicht.
«DMT4D» läuft in Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Basel (Prof. Matthias Liechti) und wird durch das Forschungsgeld des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanziell getragen.
Studienleiter ist PD Dr. Felix Müller von den UPK Basel. Felix Müller hat vor zwei Jahren 1,4 Millionen Franken vom SNF für seine Forschung über das Zusammenwirken von bewusstseinserweiternden Substanzen und psychischen Belastungen bekommen («Higher up mit LSD»). Felix Müller ist auch Präsident der Schweizer Ärztegesellschaft für Psycholytische Therapie (SÄPT), medizinische Fachgesellschaft im Bereich Psychedelikatherapie.
Interessiert, mitzumachen? Für «DMT4D» werden Probandinnen und Probanden gesucht (ab 21 Jahren, mit aktuell moderaten oder schweren Depressionen). Interessierte können sich beim Studienteam (dmt4d@usb.ch) melden oder bei Dr. Anna Becker (anna.m.becker@upk.ch).Details im Flyer.
Foto Felix Müller (Bildnachweis: UPK)