Die UPK freuen sich, dass der Regierungsrat heute ihre etappenweise geplante Arealentwicklung zur Kenntnis genommen hat. Damit kann insbesondere der Neubau Forensik weiter konkretisiert und das Projekt in die nächste Planungsphase gehen.
«Healing Environment» und Platzverhältnisse
Die verschiedenen Klinikgebäude der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel sind historisch gewachsen und entsprechen zum Teil nicht mehr den heutigen Anforderungen an die Therapiekonzepte einer modernen Psychiatrie. So muss insbesondere das veraltete Klinikgebäude der Forensik durch einen Neubau ersetzt werden.
In die Planung des Neubaus sollen Raumkonzepte wie etwa ein «Healing Environment» einfliessen. «Architektonische und strukturelle Gestaltung von Kliniken haben einen erheblichen Einfluss auf die Ergebnisse der psychiatrischen Versorgung und tragen nachhaltig zum Behandlungserfolg bei», so CEO Nathan Keiser.
In der psychiatrischen Forensik haben sich in den letzten 30 Jahren, also seit Beginn der Forensik an den UPK, auch die räumlichen Anforderungen stark verändert. «Die Platzverhältnisse sind heute knapp – und mit dem Neubau wollen wir die heute übliche Trennung von Wohn-, Therapie- und Freizeiträumen umsetzen», erklärt PD Dr. Henning Hachtel, Klinikdirektor und Chefarzt der UPKF.
Im Wandel der Zeit
Der Grundstein für die UPK wurde vor 140 Jahren auf der Friedmatt gesetzt. Seither sind auf dem weitläufigen Campus mehrere Klinikgebäude umgebaut, zusammengelegt oder neu errichtet worden. Die Arealgestaltung richtete sich dabei immer auch nach den gesellschaftlichen Bedürfnissen der jeweiligen Zeit. Die mittel- bis langfristige Entwicklung des gesamten UPK-Areals wird nun unter Federführung des Gesundheitsdepartements und weiteren kantonalen Stellen sowie den UPK vertieft.
Ansprechpartner für Medien
Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, Wilhelm Klein-Strasse 27, 4002 Basel
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Lesen Sie dazu die Kurzmitteilung aus der Regierungsratssitzung Kanton Basel-Stadt.