Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt hat Ende 2025 die finanzielle Unterstützung des Angebots Home Treatment für die Jahre 2026 bis 2029 beschlossen. Damit können die UPK ihre aufsuchenden Behandlungsangebote auch künftig weiterführen. Die Finanzierung erfolgt ab 2026 nicht mehr im Rahmen eines Pilotprojekts oder einer Übergangslösung, sondern über den regulären Prozess zur Abgeltung gemeinwirtschaftlicher Leistungen.
Hohe Nachfrage
Seit 2019 bieten die UPK Home Treatment an. Der jüngste Parlamentsentscheid ermöglicht die Weiterführung der beiden Angebote «Home Treatment bei High Utilizern» sowie «Home Treatment bei Übergangsbehandlung nach stationärem Aufenthalt».
Aktuell betreut ein interprofessionelles Team parallel mehr als 150 Patientinnen und Patienten in ihrem häuslichen Umfeld. Studien zeigen, dass Home-Treatment-Modelle dazu beitragen, stationäre Aufenthalte sowie fürsorgerische Unterbringungen zu reduzieren. Zudem stösst das Angebot sowohl bei Betroffenen als auch bei Angehörigen auf hohe Akzeptanz.
Fachlich geleitet wird das Home Treatment von Jörg Eysell, Oberarzt, und Christine Althaus Aebersold, pflegerische Leitung. Die Fachleitung Pflege liegt bei Constantin Bruttel. Organisatorisch ist das Home Treatment der UPK dem Zentrum für Psychotische Erkrankungen (ZPE) der Klinik für Erwachsene angegliedert. Dieses steht unter der Leitung von Prof. Christian Huber, Chefarzt und stellvertretender Klinikdirektor, sowie Dr. Franziska Rabenschlag, Leitung Pflege.
Einen Einblick in die Arbeit des Home Treatments bietet die Reportage «Home Treatment – wenn der Neustart in der Stube beginnt» von Lea Meister («Primenews»).